Das Stephen-King-Jahr 2013 3 von 4

Vor einigen Jahren, als Stephen King mit seiner Dunkler-Turm-Reihe abschloss, gab es Befürchtungen, der Meister würde sich zurücklehnen und nicht mehr so viel und vor allem nicht mehr so schnell schreiben und veröffentlichen. Von Rückzug war die Rede.

Stephen King in HamburgJetzt, im Dezember 2013, können wir glücklich berichten, dem ist ganz und gar nicht so.
Stephen King ist so aktiv wie zuvor. Mehr noch, zum ersten Mal traute er sich aus dem englischsprachigen Raum hinaus um seinen Roman Doctor Sleep zu bewerben. Mit fantastischen Folgen für seine europäischen Fans. In insgesamt vier Teilen wollen wir euch über das Jahr 2013 berichten und einen Ausblick auf das kommende Jahr geben.

Teil 3 Das Erleben


Stephen King in Hamburg All das vergangene, von dem wir bisher berichteten war gut, spannend und schön. Dennoch wurde es von einem Ereignis deutlich in den Schatten gestellt.

Stephen King sollte nach Deutschland kommen. Um sein Buch und vor allem sich selbst seinen europäischen Fans vorzustellen, wurde ein Auftritt in Paris, München und Hamburg angesetzt.

King, der noch nie außerhalb der USA oder Großbritannien auftrat, wurde von den Verlagen beider Länder für diese Herbsttour motiviert. Der Ansturm war enorm. Zu einem offiziellen Signiertermin in einer Pariser Buchhandlung standen Fans schon etliche Stunden vorher an. In Deutschland wurden Events für jeweils mehrere tausend Besucher organisiert die hohen Andrang fanden.

Das Hamburger CCH Wie groß die Marke „Stephen King“ eigentlich ist, merkt man besonders bei solchen Veranstaltungen. Egal ob in München oder Hamburg, es gibt keine Schwierigkeiten festzustellen, dass einige Fans bereit sind, mehrere hundert Kilometer zu fahren oder zu fliegen, nur um ihr Vorbild sehen zu können. Neben den Fans aus dem deutschsprachigen Ausland waren auch solche aus Italien, Polen, Tschechien, Holland und Schweden dabei. Heutzutage liest niemand mehr? Wir würden behaupten, heutzutage liest niemand mehr einfach nur drauf los.

Die beiden Events in Deutschland werden auf bookola.de beschrieben (Die Berichte auf bookola.de) und ein paar der gemachten Bilder sind hier.


Noch Mitte Dezember berichtete die New York Times in ihrem Blog von der Hamburger Veranstaltung und fand, dass King noch immer die Massen begeistere. Dem stimmen wir uneingeschränkt zu und bedanken uns an dieser Stelle bei Stephen King für seinen Mut zu „uns“ zu kommen und dem Heyne-Verlag, der die Tour in Deutschland ermöglichte.

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